Die Tradition der Funkenhexen aus Spaichingen (Gründungsjahr 1992) bezieht sich auf den ältesten Spaichinger Fasnetsbrauch, das Funkenfeuer.

Feuerglanz und dicke Rauchschwaden, da fühlen sich die Spaichinger Hexen im Element, obwohl sie Symbol für den Winter sind.

Feuer und Rauch sind auch gute Voraussetzungen, dass der Hexentanz gelingt und der Narrenruf Funke-Hex krächzend aus der Kehle kommt.

 

 

Die fasnächtliche Ausstattung wird von roten und schwarzen Farben dominiert:

Schwarz ist der Rock, schwarz-rot sind die Strümpfe, rot das Kopftuch und rot die Schürze. Die Schürze ist verziert mit dem Spaichinger Wappen, bei dem, wie könnte es anders sein, eine Hexe zur heraldischen Figur wird. Das rot-schwarze Outfit wird durch eine feingeblümte Bluse abgerundet.

Geblümt ist in diesem Fall Symbol für den Einzug des Frühlings. Wenn es dem Lenz gelungen ist, den Winter zu vertreiben ist es um die Hexen geschehen. Am Funkenfeuer verbrennen sie und damit gehen sie für ein Jahr in die Hexenewigkeit ein.